Berliner Leben im Biedermeier
Humboldt, Schinkel und Familie Knoblauch
Willkommen in der Biedermeierzeit! Eines der letzten Berliner Häuser der Epoche gibt Einblicke in den bürgerliche Alltag zwischen 1815 und 1848. Die Dauerausstellung im Knoblauchhaus erzählt von den Menschen damals und vom gesellschaftlichen Leben in der Stadt.
Ort
Knoblauchhaus
Poststraße 23
10178 Berlin
Öffnungszeiten
Di – So | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)
Mo geschlossen
Eintritt
7 Euro (Einzel-Ticket) | 15 Euro (Kombi-Ticket*) | Eintritt frei (unter 18 Jahren oder mit Ermäßigung
* Gilt für unsere drei Museen im Nikolaiviertel (Nikolaikirche, Ephraim-Palais, Knoblauchhaus) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.
Die Ausstellung stellt dir im 1. ersten Obergeschoss des Museums die Familie Knoblauch vor. Dabei erfährst du, welche Rolle sie in Berlin spielte. Im 2. Obergeschoss zeigen Objekte, Bilder und Dokumente, wie die Menschen im Biedermeier lebten – und wie Wirtschaft, Politik und Architektur ihren Alltag prägten. Mit dem kostenfreien Audioguide kannst du die Ausstellung auf Deutsch, Englisch, Spanisch oder Türkisch erkunden.
Rekonstruierte Räume
Bürgerlicher Alltag
In der rekonstruierten Einrichtung der Wohnräume tauchst du ins Zuhause der Familie Knoblauch ein. Möbel, Bilder, Teppiche und andere Dinge erzählen vom bürgerlichen Alltag – samt den Zierpflanzen, die damals in Mode kamen. Persönliche Gegenstände lassen die Räume wirken, als seien die Bewohner:innen eben noch da gewesen.
Die Familie Knoblauch
Carl Knoblauch betrieb den Seidenhandel seines Vaters Carl Friedrich Knoblauch. Außerdem engagierte er sich politisch, kulturell und sozial. Du begegnest seiner Ehefrau Henriette und seinem Bruder, dem Architekten und Schinkel-Schüler Eduard. Er gehört zu den wichtigsten Architekten des 19. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Bauwerk ist die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße.Carl Knoblauchs Tochter Marie starb schon jung. Sein Sohn Hermann war als Experimentalphysiker an den Universitäten von Berlin, Bonn, Marburg und Halle (Saale) tätig. Wie sein Vater engagierte er sich in der Politik.
Der „Berliner Salon“ im Obergeschoss des Knoblauchhauses beschäftigt sich mit Berliner Netzwerk von Carl Knoblauch. Der Seidenhändler und Politiker hatte Verbindung zu wichtigen Persönlichkeiten seiner Zeit – zum Beispiel zu Karl Friedrich Schinkel, Alexander von Humboldt und Wilhelm von Humboldt. Ihre Lebenswege erzählen dir von den Ideen und Veränderungen im Berlin der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Info & Service
Öffnungszeiten & Anfahrt
Di – So | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)
Mo geschlossen
abweichende Öffnungszeiten:
Sa | 29.08. | 10 – 2 Uhr (Lange Nacht der Museen)
Do | 24.12. | geschlossen (Heiligabend)
Fr + Sa | 25. + 26.12. | 12 – 18 Uhr (1. + 2. Weihnachtstag)
Do | 31.12. | geschlossen (Silvester)
Fr | 01.01.2027 | 12 – 18 Uhr (Neujahr)
Es gilt die Besuchsordnung der Stiftung Stadtmuseum Berlin.
Museums-Shop
gleiche Öffnungszeiten wie das Museum
Anfahrt
Poststraße 23
10178 Berlin
Kontakt
Infoline
(030) 24 002-162
Mo – Fr | 10 – 18 Uhr
E-Mail schreiben
Tickets
Museums-Eintritt
Kombi-Ticket
15 Euro
Gilt für unsere drei Museen im Nikolaiviertel (Nikolaikirche, Ephraim-Palais, Knoblauchhaus) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (bitte Öffnungszeiten beachten)
Einzel-Ticket
7 Euro
Tagesticket für das Knoblauchhaus
Eintritt frei
Mit Ermäßigungsnachweis
Für Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren, Studierende, Azubis, FSJ-/FÖJ-/BFD-Leistende, Berlin-Ticket-S-Inhaber:innen, Schwerbehinderte (mind. 50 % GdB) sowie deren anerkannte Begleitperson, Geflüchtete (mit gültiger Arbeits- bzw. Aufenthaltsgenehmigung/eAT sowie ukrainischem Pass oder gültiger Aufenthaltsgenehmigung der Ukraine), Empfänger:innen von Transferleistungen (Bürgergeld, ALG I), Inhaber:innen der Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg, Inhaber:innen von Super-Ferienpass / Berliner Familienpass, ICOM-Mitglieder, Mitglieder des Deutschen Museumsbunds, des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e. V. (außer Museumsdorf Düppel), des Fördervereins Museumsdorf Düppel e. V., des Förderkreises Museum Knoblauchhaus e. V. sowie Medien-Vertreter:innen mit gültigem Presseausweis.