---
title: "Dekoloniale – was bleibt?!"
date: 2024-09-13
last_modified: 2026-05-18T11:08:44+02:00
generated_at: 2026-06-08T21:03:23Z
url: "https://staging.stadtmuseum.de/ausstellung/dekoloniale-was-bleibt"
description: "Gemeinsame dezentrale Ausstellung von Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt und dem Stadtmuseum Berlin"
image: "https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/keyvisual_300dpi18-1895x1920.jpg"
language: "de"
---

# Dekoloniale – was bleibt?!

### Dezentrale Ausstellung an verschiedenen Orten in Berlin-Mitte

![]()

![](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/keyvisual_300dpi18.jpg)

![Zwei Personen auf einer Hebebühne hängen ein Transparent in ein Kirchenfenster](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/10/2024_10_16_Nikolaikirche-49-min.jpg)

![Eine Frau sitzt auf einem Sockel, daneben steht auf Englisch: What is the Stadtmuseum of the Future? Are we decolonizing Berlin? Die Frau schaut in den Altalrraum mit Publikum](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/NK_WasBleibt_Stadtmuseum_OanaPopaCostea_4.jpg)

![](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/NK_WasBleibt_Stadtmuseum_OanaPopaCostea_5.jpg)

![Zwei Personen befinden sich in einer Videoprojektionsinstallation](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/NK_WasBleibt_Stadtmuseum_OanaPopaCostea_2.jpg)

![Bildschirm in der Nikolaikirche auf dem Was bleibt?! steht](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/NK_WasBleibt_Stadtmuseum_OanaPopaCostea_1.jpg)

![Eine Postkarte vom Stadtraum in einer Ausstellungsvitrine](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/NK_WasBleibt_Stadtmuseum_OanaPopaCostea_6.jpg)

![Eine Besucherin mit dem Rücken zur Kamera, neben ihr ein Aufsteller, auf dem auf Deutsch und Englisch steht: Wer erzählt wessen Geschichte? Braucht Erinnerung Museen?](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/NK_WasBleibt_Stadtmuseum_OanaPopaCostea_3.jpg)

![Zwischengenähte Stoffrechtecke verhüllen ein Kirchenfenster](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/10/2024_10_23_Nikolaikirche-028-min.jpg)

-

Das Modellprojekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt und das Stadtmuseum Berlin zeigen die gemeinsame dezentrale Ausstellung „Dekoloniale – was bleibt?!“. Sie thematisiert die jahrhundertelange Verstrickung Berlins in die globale Versklavungs- und Kolonialgeschichte und setzt sich kritisch mit dieser gewaltvollen Vergangenheit auseinander.

**Ort**
Museum Nikolaikirche
Nikolaikirchplatz
10178 Berlin

**Öffnungszeiten**
täglich | 10 – 18 Uhr
(auch an Feiertagen)

**Sonderschließzeiten** siehe Info &amp; Service

**Eintritt frei**
am 13. &amp; 14. September 2025

**Eintritt** **Museum Nikolaikirche**
7 Euro (Einzel-Ticket) | 15 Euro (Kombi-Ticket\*) | Eintritt frei (unter 18 Jahren oder mit Ermäßigung

\* Gilt für unsere drei Museen im Nikolaiviertel (Museum Nikolaikirche, Museum Ephraim-Palais, Museum Knoblauchhaus) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.

**Eintritt frei**
an den weiteren Ausstellungsorten im Afrikanischen Viertel, im U-Bahnhof „Afrikanische Straße“ und den „Asiatisch-Pazifischen Straßen“ in Berlin-Wedding

Die Ausstellung schaut auf drei prominente Orte der Kolonialität in Berlin-Mitte: auf das Museum Nikolaikirche als Begräbnisstätte kolonialer Akteur\*innen, auf das (post-)koloniale Flächendenkmal des Afrikanischen Viertels und die „Asiatisch-Pazifischen Straßen“ im Stadtteil Wedding sowie auf den historischen Ort der Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85 in der Wilhelmstraße 92. Dabei wird der Kolonialrassismus öffentlicher Orte nicht nur sichtbar gemacht. Er wird vielmehr mit widerständigen afrikanischen, asiatischen und diasporischen Perspektiven überschrieben.

> „Dekoloniale – was bleibt?!“ markiert den Abschluss der ersten Projektphase von Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt. Die Ausstellung fragt, was es heißt, konsequent und nachhaltig zu erinnern.

## Ausstellungsorte

### Museum Nikolaikirche | 10178 Berlin

Im Museum Nikolaikirche werden zwei Ausstellungen präsentiert: „**Koloniale Gespenster – Widerständige Geister. Kirche, Kolonialismus und darüber hinaus**“ und „**Eingeschrieben. Kolonialismus, Museum und Widerstand**“.

Die Gruppen-Ausstellung „Koloniale Gespenster – Widerständige Geister. Kirche, Kolonialismus und darüber hinaus“ zeigt anlass- und ortsspezifische künstlerische Arbeiten der *Dekoloniale Berlin Residents* *2024* **Tonderai Koschke, Charlotte Ming, Percy Nii Nortey, Yangkun Shi und Theresa Weber**. Die künstlerischen Arbeiten fokussieren auf die Kirche als Ort der Verflechtung von Kolonialismus, Religion, Politik und Geschichtsschreibung der Berliner Bürger*innenschaft. Dabei bedienen sie sich christlicher Ikonografien und Ästhetiken und wenden diese künstlerisch.

**Hinweis:** Die Residents intervenieren auch an anderen Ausstellungsorten von „Dekoloniale – was bleibt?!“. Theresa Weber und Percy Nii Nortey am historischen Ort der Berliner Afrika-Konferenz in der Wilhelmstraße 92 und Tonderai Koschke im U-Bahnhof Afrikanische Straße der Linie U6.

Im Zentrum der historischen Ausstellung „Eingeschrieben. Kolonialismus, Museum und Widerstand“ im Museum Nikolaikirche stehen acht Kurzbiografien. Sie zeigen einerseits, wie Kolonialismus und Versklavungshandel mit der Nikolaikirche und der Stiftung Stadtmuseum Berlin verwoben sind. Andererseits erzählen sie von widerständigen Persönlichkeiten, die in Berlin bislang nicht gewürdigt wurden. Die Ausstellung fragt danach, wer in europäischen Museen und Kirchen verewigt ist und wer nicht.

### Afrikanisches Viertel | 13351 Berlin und „Asiatisch-Pazifische Straßen“ | 13353 Berlin | Eintritt frei

Fotoausstellung und Gedenkstelen **„Wege des Erinnerns“**

Mit der im August 2024 vorgenommenen Einweihung der Maji-Maji-Allee sowie der Anna-Mungunda-Allee hat sich das größte Kolonialviertel Deutschlands, das Afrikanische Viertel im Stadtteil Wedding, in das erste Antikolonialviertel verwandelt. Nirgendwo sonst in Deutschland finden sich so viele Ehrungen für antikoloniale Widerstandskämpfer*innen wie hier.

Diese Transformation des Viertels verdanken wir dem jahrzehntelangen Aktivismus von Einzelpersonen und Initiativen. Diese werden nun in Form einer stadtweiten Fotoausstellung und in Community-Zentren gewürdigt.

**Fotoausstellung: Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst**
zu sehen bis 31. August 2025
Adresse: [Müllerstraße 146/147, 13353 Berlin](https://maps.app.goo.gl/uWQzv7j2PtGpFGkF8)
Öffnungszeiten: Di - So | 12 - 19 Uhr

Finissage
Sa, 16. August | 16-22 Uhr
Pekinger Platz, Galerie Wedding &amp; Sinema Transtopia
[weitere Informationen zum Programm](https://galeriewedding.de/)

**Schaufensterplakat: AfricAvenir e.V.**
Adresse: [Kameruner Str. 1, 13351 Berlin](https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x47a8504bb5b8cead:0x4646c97840d82769?sa=X&ved=1t:8290&ictx=111)

Im Wedding werden darüber hinaus Gedenkstelen errichtet. An der **Cornelius-Fredericks-Straße**, am **Manga-Bell-Platz**, an der **Anna-Mungunda-Allee** und an der **Maji-Maji-Allee** werden die neuen Namensgeber*innen dieser Straßen bekannt gemacht.

Am **Pekinger Platz**, an der **Kiautschoustraße** und an der **Samoastraße** wird auf den kolonialen Kontext der Straßennamen verwiesen und dieser um antikoloniale Gegenerzählungen ergänzt.

Mit den Gedenkstelen bringt das Projekt afrikanische, asiatische und diasporische Erinnerungen mittels alternativer Gedenkformen in einen historischen Zusammenhang.

Die Inhalte und Formate der Ausstellung „Wege des Erinnerns“ wurden in einem partizipativen Prozess entwickelt.

Im **U-Bahnhof Afrikanische Straße (U6)** interveniert die Dekoloniale Resident **Tonderai Koschke** mit einem künstlerischen Werk.

### Wilhelmstraße 92 | 10117 Berlin | vom 14.11. – 15.12.24

Schaufenster-Ausstellung: „**Erinnern. Entschuldigen. Entschädigen**.“

**Die Ausstellung in der Wilhelmstraße 92 konnte entgegen vorheriger Planungen leider nur bis zum 15.12.24 gezeigt werden.**

Die Wilhelmstraße 92 ist der Ort, an dem 1884/85 – vor 140 Jahren – in der ehemaligen Reichskanzlei die Berliner Afrika-Konferenz stattfand. Hier wurde über die (weitere) Ausbeutung und Aufteilung Afrikas durch die Kolonialmächte verhandelt; hier etablierte sich Deutschland als Kolonialmacht. Heute befindet sich am historischen Ort der Täter das Projektbüro von *Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt.*

Die in der Wilhelmstraße präsentierte Ausstellung „**Erinnern. Entschuldigen. Entschädigen**.“ widmet sich der Geschichte der Konferenz und des afrikanischen Widerstandes gegen die Umsetzung ihrer Beschlüsse. Sie erzählt vom langjährigen zivilgesellschaftlichen Engagement für einen zentralen antikolonialen Lern- und Gedenkort in Berlin und von der Bedeutung, die der Kolonialismus bis heute hat.

In der Wilhelmstraße 92 sind außerdem ortsbezogene Arbeiten der künstlerischen Residents **Theresa Weber** und **Percy Nii Nortey** zu sehen.

## Künstler\*innen

- [ ![](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/Dekoloniale_Berlin_Residents-2-300x214.png)](https://staging.stadtmuseum.de/dekoloniale-berlin-residents)

## Programm

„Dekoloniale – was bleibt?!“ ist ein gemeinsames Projekt von *Berlin Postkolonial e.V.*, *Each One Teach One (EOTO) e.V.* und der *Initiative Schwarze Menschen in Deutschland* (ISD-Bund e.V.), dem Lern- und Erinnerungsort „Kolonialismus Erinnern“ und der Stiftung Stadtmuseum Berlin im Rahmes des Modellprojekts *Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt*. Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

[ ![](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/BePoLogo-e1726235527715-300x91.jpg)](https://www.berlin-postkolonial.de/)

[ ![](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/crop_original_bp1540942457_RZ_Logo_RGB-Pfade-300x300.png)](https://eoto-archiv.de/)

[ ![](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/ISD-LogoSchriftzug-4c-300x60.jpg)](https://isdonline.de/)

[ ![](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/EWSB_logo_Kugeln-links_web-300x194.jpg)](https://eineweltstadt.berlin/)

[ ![](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/Logo_KSB_SW-300x123.jpg)](https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de)

[ ![](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/09/b_sen_kugz_logo_de_h_pt_4c-300x50.png)](https://www.berlin.de/sen/kultgz/)

## Mehr erfahren

- [ ![Eine Wortmarke auf der in schwarzer Schrift vor weißem Hintergrund und roten Slash-Zeichen folgende Begriffe zu lesen sind: Dekoloniale, Erinnerungskultur in der Stadt, Memory Culture in the City, Culture de la Mémoire dans la Ville](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/07/dekoloniale_keyvisual-300x144.jpg)

### Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt

Dieses Projekt führt von 2020 bis 2024 ein Recherche-, Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm zum Thema Kolonialismus und postkoloniale Gegenwart durch.

Artikel, 4 min Lesezeit

](https://staging.stadtmuseum.de/artikel/dekoloniale-erinnerungskultur-in-der-stadt)

## Info &amp; Service

##### Öffnungszeiten

täglich | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)

**abweichende Öffnungszeiten:**
So | 21.06. | 10 – 22 Uhr (Museumsfest / Fête de la Musique)
Sa | 29.08. | 10 – 2 Uhr (Lange Nacht der Museen)
Mo | 31.08. | geschlossen
ab Mo | 14.09. – 01.10. | geschlossen (Ausstellungsumbau)
Do | 24.12. | geschlossen (Heiligabend)
Fr + Sa | 25. + 26.12. | 12 – 18 Uhr (1. + 2. Weihnachtstag)
Do | 31.12. | geschlossen (Silvester)
Fr | 01.01.2027 | 12 – 18 Uhr (Neujahr)

*Es gilt die *[Besuchsordnung](https://staging.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2024/11/besuchsordnung-stadtmuseum-berln.pdf)* der Stiftung Stadtmuseum Berlin.*

##### Museums-Shop

während der Öffnungszeiten

##### Anfahrt

Nikolaikirchplatz
10178 Berlin

[ Google Maps](https://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Nikolaikirche%2C%20Nikolaikirchplatz%2C%20Berlin&aq=2&oq=Nikol&sll=52.514027%2C13.415251&sspn=0.015096%2C0.030513&vpsrc=0&ie=UTF8&hq=Nikolaikirche%2C%20Nikolaikirchplatz%2C%20Berlin&ll=52.517527%2C13.40744&spn=0.030189%2C0.061026&t=m&z=14&iwloc=A&cid=6093985458874356584)

[ Bus &amp; Bahn](https://www.bvg.de/de/verbindungen/verbindungssuche)

##### Kontakt

Infoline
(030) 24 002-162
Mo – Fr | 10 – 18 Uhr
[E-Mail schreiben](mailto:info@stadtmuseum.de)

## Tickets

##### Museums-Eintritt

**Kombi-Ticket**
**15 Euro**
Gilt für unsere drei Museen im Nikolaiviertel (Museum Nikolaikirche, Museum Ephraim-Palais, Museum Knoblauchhaus) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (bitte Öffnungszeiten beachten)

**Einzel-Ticket**
**7 Euro**
Tagesticket für das Museum Nikolaikirche

**Eintritt frei**
**Mit Ermäßigungsnachweis**
Für Kinder &amp; Jugendliche unter 18 Jahren, Studierende, Azubis, FSJ-/FÖJ-/BFD-Leistende, Berlin-Ticket-S-Inhaber:innen, Schwerbehinderte (mind. 50 % GdB) sowie deren anerkannte Begleitperson, Geflüchtete (mit gültiger Arbeits- bzw. Aufenthaltsgenehmigung/eAT sowie ukrainischem Pass oder gültiger Aufenthaltsgenehmigung der Ukraine), Empfänger:innen von Transferleistungen (Bürgergeld, ALG I), Inhaber:innen der Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg, Inhaber:innen von Super-Ferienpass / Berliner Familienpass, ICOM-Mitglieder, Mitglieder des Deutschen Museumsbunds, des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e. V. (außer Museumsdorf Düppel), des Fördervereins Museumsdorf Düppel e. V., des Förderkreises Museum Knoblauchhaus e. V. sowie Medien-Vertreter:innen mit gültigem Presseausweis.

[   Ticketshop ](https://tickets.stadtmuseum.de/#/tickets/time?museum_id=5&group=day)