Beteiligungsprojekte

Das Stadtmuseum Berlin bietet vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Michael Setzpfandt

Aktiv das Museum mitgestalten

Beteiligungsprojekte bringen die Vielstimmigkeit der Stadt ins Museum und regen uns und unser Publikum zu Perspektivwechseln an. Die verschiedenen Beteiligungsprojekte bieten Freiraum für Gespräche, Diskussionen und Fantasien rund um Berlins Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Menschen aus Berlin bringen eigene Geschichten ein, befragen und hinterfragen die Kulturinstitution Museum und denken sie gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Museumsmacher:innen weiter.

So wird das Museum auch zu einer Plattform für Mitbestimmung: Durch viele verschiedene Teilnehmende fließen deren Ideen, Sichtweisen und Erfahrungen, aber auch künstlerische, wissenschaftliche oder experimentelle Beiträge in die Ausstellungen des Stadtmuseums Berlin ein. Damit gestalten alle selbstbestimmt und kreativ die sechs Standorte sowie den Öffnungs- und Erneuerungsprozess des Stadtmuseums Berlin mit.

Projekte

Beteiligung im Museum kann ganz verschiedene Formen haben. Hier finden Sie eine Übersicht und Informationen über die aktuellen Projekte. Vielleicht ist auch etwas dabei, wo Sie mitmachen wollen?

Raum & Zeit – Aus der Kita ins Knoblauchhaus

Kita-Kinder zeigten im Knoblauchhaus die Ergebnisse ihrer Beschäftigung mit dem Thema „Familie früher und heute“.

Auf die Barrikaden!

Ein Projekt der Junior-Kurator:innen am Stadtmuseum Berlin zur Revolution von 1848/89, zu sehen auf der Sonderfläche im 1. Obergeschoss des Museums Knoblauchhaus.

Raumschiff Museum – Universum Kind

Kita-Kinder übernehmen das Steuer: Eine Projekt-Präsentation im 3. Obergeschoss des Museums Ephraim-Palais zeigt die Ergebnisse ihrer Beschäftigung mit der Stadt und dem Museum.

Jungsein in Berlin. Junior-Kurator:innen im Museum Nikolaikirche

Im Rahmen der Ausstellung „Mark Dion. Delirious Toys“ im Museum Nikolaikirche zeigten Berliner Jugendliche in einer Kunstinstallation ihre Perspektiven auf Spielzeug, Kindheit und Jugend .

Anfassen erlaubt?!

„Ich darf hier etwas anfassen?“ Manche Besucher:innen sind immer noch überrascht, wenn diese Frage in einem Museum mit „Ja!“ beantwortet wird. Dabei ist es für einige Besucher:innen von entscheidender Bedeutung, haptische Erfahrungen zu machen. Ein Projekt mit der Johann-August-Zeune-Schule für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche und der Schriftstellerin Mara Genschel zeigt, wie wichtig sinnliche Zugänge im Museum sind.

Runde Geschichten

Berliner:innen zwischen 3 und 93 Jahren zeigen im WELTSTUDIO ihren Blick auf Berlin und die Welt.

Digitale Angebote

Neben Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen bietet das Stadtmuseum Berlin vielfältige digitale Zugänge zur Berliner Stadtgeschichte an, zum Teil ebenfalls entstanden als Beteiligungsprojekte.

Mit Actionbound die Stadt erkunden

Kennst du schon Actionbound? Mit der kostenfreien App kannst du per Smartphone oder Tablet Geschichte in der heutigen Stadt erleben!

Das Atelier von Jeanne Mammen

Digitaler Rundgang durch eine Zeitkapsel: Seit dem Tod von Jeanne Mammen (1890-1976) ist das Wohn-Atelier der Künstlerin am Ku’damm nahezu unverändert geblieben.

Jüdisches Leben in der Villenkolonie Grunewald

Die Audiotour folgt den Spuren von drei Berlinern mit jüdischem Familienhintergrund, die den Nationalsozialismus überlebten: Fritz Ascher, Alfred Kerr und Konrad Latte.